Veranstaltungen

29. Mai 2026

Musikalische Lesung

Riesa Klosterkirche
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Lesung & Musik
Texte von Rose Ausländer

mit der Sängerin, Schaupielerin, Gitarristin und Komponistin Ursula Kurze

Kosten:
12,-/ erm. 8,- Euro
20. Jun 2026

Gregorianische Vesper

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Der LITURGISCHE SINGKREIS JENA, gegründet 1982 von Liebhabern des Gregorianischen Chorals in Jena (Thüringen), hat sich die Pflege und Bekanntmachung dieser kunstvollen, stillen und eindringlichen Musik zur Aufgabe gesetzt. Die Gruppe widmet sich ständig und ausschließlich der Choralpflege. Dabei legt sie besonderen Wert auf eine an neuen musikwissenschaftlichen Forschungsergebnissen orientierte historisch fundierte Interpretation und bemüht sich mit Erfolg um eine durchaus eigenständige Gregorianik-Interpretation. Als Voraussetzung dafür wird eigenes Notenmaterial unter Berücksichtigung der ältesten zugänglichen handschriftlichen Quellen erarbeitet.

Die Wahl des Namens soll auf die eigentliche Aufgabe des Gregorianischen Chorals und derer, die ihn singen, hinweisen: Gotteslob und Gebet. Der LITURGISCHE SINGKREIS JENA wirkt in Gottesdiensten und geistlichen Abendmusiken. Er gastierte bisher in vielen Orten Deutschlands und im Ausland. Pro Jahr kommt es zu durchschnittlich 10 Auftritten. Die Zahl der Sänger schwankte in den Jahren des Bestehens zwischen 6 und 12. Proben finden im Monatsrhythmus und bei Bedarf auch wöchentlich statt. Jede Probe schließt mit dem Tageszeitgebet.

Der LITURGISCHE SINGKREIS JENA versteht sich nicht allein als liturgischer Chor, der außer bei Konzerten vor allem in Gottesdiensten singt, sondern im Sinne einer Scola Cantorum als einen Ort der Weiterbildung und der Forschung. Dazu gehört auch die enge Zusammenarbeit mit der Gregorianischen Arbeitswoche Scola Æstatis.

Die Leitung des LITURGISCHEn SINGKREISes JENA lag seit der Gründung im Jahre 1982 in den Händen von Dr. Bernhard Gröbler, Jena-Drackendorf. 2007 übernahm Stephan Seltmann, heute Kantor an der Diakonissenhauskirche in Dresden, diese Aufgabe.

Kosten:
Eintritt frei
26. Jun 2026

Internationale Orgelkonzerte Riesa 2026

Riesa Trinitatiskirche
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Chor- und Orgelmusik aus der Synagoge
mit dem Leipziger Synagogalchor
Susanne Langner - Alt
Falk Hoffmann - Tenor
Ulrich Vogel - Orgel/ Klavier
Leitung: Philipp Goldmann

Der Leipziger Synagogalchor wurde 1962 gegründet und widmet sich seitdem ausschließlich jüdischer Chormusik ‒ von synagogalen Kompositionen des 17. bis 20. Jahrhunderts bis hin zu jiddischen Liedern in neuen Arrangements. Der Chor arbeitet mit namhaften Solist:innen und Musikern zusammen. Seit September 2022 liegt die künstlerische Leitung bei Philipp Goldmann.

Der Chor ist Träger des Obermayer German Jewish History Awards und Initiator der Eintragung der „Revitalisierung synagogaler Chormusik des 19. und 20. Jahrhunderts Mittel- und Osteuropas“ als gutes Praxisbeispiel in das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes. Das Ensemble ist Mitglied im Verband Deutscher KonzertChöre und im Netzwerk Tolerantes Sachsen.

Kosten:
12,-/erm. 8,- Euro
31. Jul 2026

Internationale Orgelkonzerte Riesa 2026

Riesa Trinitatiskirche
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Die Süddeutsche Zeitung beschreibt Paoli Oreni als „vielversprechenden talentierten italienischen Künstler, ein Wunder an Fähigkeit mit phänomenaler Präzision, die noch
immer ihresgleichen sucht“.
Paolo Oreni wurde 1979 in Treviglio geboren. Mit 11 begann er am Musikinstitut „Gaetano Donizetti“ Orgel und Orgelkomposition zu studieren. Er war Stipendiat des Kulturministeriums von Luxemburg und der Genossenschaftsbank von Treviglio. Er gewann 2002 den ersten Preis im internationalen Wettbewerb „Prix Interrégional-Diplòme de Concert“ in Luxemburg und mehrere internationale Wettbewerbe. Er spielt regelmäßig mit Musikern des Philharmonischen Orchesters des Theaters der Scala in Mailand, in kammermusikalischen Besetzungen und mit zahlreichen symphonischen Orchestern (Bergamo, Mailand, Paris, Bozen, Zürich, Bochum, Wiesbaden etc.).
Er wird regelmäßig von den bekanntesten internationalen Festivals für Musik in ganz Europa und auf den Kanarischen Inseln eingeladen. Viele Konzerte wurden von europäischen Radiosendern aufgenommen und gesendet, unter anderem vom Bayerischen Rundfunk in München. Auf zahlreichen Einspielungen ist Paoli Oreni zu hören.
Seit 2006 leitet er regelmäßig Meisterklassen (Improvisation und Literaturspiel). Außerdem wird er oft als Jurymitglied zu nationalen und internationalen Wettbewerben berufen.
Als Orgelsachverständiger beschäftigt er sich in Zusammenarbeit mit verschiedenen europäischen Orgelbauern mit der Planung moderner Pfeifenorgeln. Durch diese Zusammenarbeit sind verschiedene Instrumente entstanden, so z. B. für die Kirche Santa Anastasia in Villasanta (Monza), Santa Maria delle Grazie al Naviglio (Mailand) sowie für die Kirche der Bruderschaft von Santa Caterina d’Alessandria in Paternò (Sizilien). Eine Besonderheit ist die von ihm entworfene Konzertorgel, genannt “Wanderer”, die derzeit größte transportable Orgel der Welt.

Kosten:
12,-€/erm.8,-€
28. Aug 2026

Internationale Orgelkonzerte Riesa 2026

Riesa Klosterkirche
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Johannes Krahl zählt ohne Zweifel zu den führenden Nachwuchsorganisten. Sein Repertoire umfasst nicht nur die bedeu-tenden Standardwerke der Orgelliteratur. Er ist profilierter Interpret von Werken der Alten Musik und zeigt zudem ein differenziertes Verständnis für zeitgenössische Stücke.

Sein Können hat Johannes Krahl in der Vergangenheit mit ersten Preisen beim 6. Internationalen Wettbewerb um den Eberhard-Friedrich-Walcker-Preis in Schramberg, beim 3. Internationalen Kurt-Boßler-Orgelwettbewerb in Freiburg, beim 22. Interna-tionalen Orgelwettbewerb um den Bachpreis in Wiesbaden, beim 3. Internationalen Odoyevsky-Orgelwettbewerb in Moskau, beim 8. Northern Ireland International Organ Competition in Armagh sowie beim 8. Internationalen Gottfried-Silbermann-Orgelwettbewerb in Freiberg eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Darüber hinaus erhielt er weitere Auszeichnungen beim Wettbewerb Faszination Orgel in Mannheim, beim Deutschen Musikwettbewerb in Bonn, beim 4. Internationalen Rheinberger Wettbewerb in Vaduz, beim Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerb in Berlin, sowie beim 32. International Organ Competition in St Albans. Johannes Krahl ist Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes.

Kosten:
12,-€/erm. 8,-€
25. Sep 2026

Internationale Orgelkonzerte Riesa 2026

Riesa Klosterkirche
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Laurent Jochum ist in Thionville (Region Grand Est/früher Lothringen) aufgewachsen. Schon Vater und Großvater waren Organisten, so dass er sehr früh für sich das Orgelspielen entdeckte. Er studierte zunächst in der Orgelklasse der französischen Organistin Raphaëlle Garreau de Labarre, später in Straßburg bei André Stricker und in Lyon bei Louis Robilliard. Für seinen Studienabschluss erhielt er von der Jury einen 1. Preis. Er absolvierte Meisterkurse bei renommierten französischen Organisten. Er ist Preisträger von mehreren Wettbewerben, u. a. vom „Internationalen Orgelwettbewerb Lothringens“ sowie dem „Großen interkonservatorischem Orgelpreis von Angers“. Seitdem tritt Laurent Jochum regelmäßig entweder als Einzelkünstler oder auch mit Instrumental- oder Vokalformationen in Frankreich und im Ausland auf. Er konzertierte in den großen Kathedralen Notre-Dame, Saint-Etienne-du-Mont, La Madeleine und Sainte Clotilde. Er ist regelmäßiger Gast bei großen Konzerten in Bordeaux, Guîtres, Saint Rémy-de-Provence, Roquevaire, Saint-Malo, Thionville und Saint Bertrand de Comminges und konzertierte bereits in der Tschechischen Republik, in Polen, England, in der Schweiz, in Griechenland, Italien, Aserbaidschan, im Oman, in Luxembourg, Kanada, den USA und in Deutschland.
Jochum ist Organist an der großen Orgel Cavaillé-Coll der Kirche Saint Jean-Baptiste Belleville in Paris, der Orgel der Kapelle des Collège und Lycée Saint Louis-de-Gonzague.
Seine Tonaufnahmen romantischer symphonischer Orgelmusik erhielten in der Fachpresse eine durchweg eine positive Resonanz.

Kosten:
12,-€/erm.8,-€
23. Okt 2026

“Verleih uns Frieden gnädiglich”

Riesa Klosterkirche
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Ein Konzert mit Isabel Schicketanz (Sopran) und der Hamburger Ratsmusik.

Isabel Schicketanz
Im Bereich des 17. und 18. Jahrhunderts ist die Sopranistin Isabel Schicketanz ganz in ihrem Element. Ihre Stimme ist farbig und ihre Gestaltung nah am Text orientiert. Mit einer Unbedingtheit macht sich die Solistin Programme zu ihren Wegbegleitern; ob kleinste Liederabende oder große Oratorienwerke. Schon früh erhielt sie verschiedene Musikunterrichte, studierte in Dresden bei Hendrikje Wangemann und KS Olaf Bär Gesang und wuchs in ihrem Fach durch die Unterstützung von namhaften Dirigenten, Orchestern und Kolleg*innen. Bereits jetzt kann sie auf 2 Gesamtaufnahmen blicken; „Heinrich Schütz“ mit Hans-Christoph Rademann und „Johann Kuhnau“ mit Gregor Meyer.
Glücklich schaut sie auf die Gründung Ihres Solistenensembles Ælbgut, welches bereits durch den Opus Klassik und die deutsche Schallplattenkritik ausgezeichnet wurde und Gast u.a. beim MDR Musiksommer, in der Elbphilharmonie Hamburg, beim Bachfest Leipzig und auf der Bachwoche Stuttgart ist.
Auch im kommenden Jahr warten wieder spannende Konzerte und Reisen auf die Dresdnerin, wie z.B. die Ausgestaltung der Residenz beim Heinrich-Schütz-Musikfest, Konzerte mit der Internationalen Bachakademie Stuttgart im Rahmen „Vision Bach“, die große Matthäuspassionstour mit der Nederlandse Bachvereniging, eine CD-Produktion mit bisher unbekannten Werken von Johann Schop, eine Matthäuspassion im Freiburger Konzerthaus und vieles mehr.
Ihre Leidenschaft ist durch zahlreiche CD-, Rundfunkaufnahmen und Streams belegt.

Simone Eckert
Viola da Gamba
Mit 8 Jahren nach ihrem Berufswunsch gefragt, antwortete Simone Eckert mit “Gambistin“. Die Ermahnung, doch einen richtigen Beruf zu ergreifen, schlug sie in den Wind und lebt und arbeitet heute als freischaffende Musikerin bei Hamburg. Seit ihrem Studium und Diplom für Alte Musik an der Schola Cantorum Basiliensis 1990 wirkt sie als Gambistin, als künstlerische Leiterin, Agentin und Managerin ihres Ensembles Hamburger Ratsmusik, als Musikwissenschaftlerin, Herausgeberin von neu entdeckter Musik für Viola da gamba und Musikpädagogin in und um Hamburg und konzertiert auf den wichtigen Festivals in Deutschland, vielen Ländern Europas, den USA, Japan und China.

Ulrich Wedemeier
Laute / Chitarrone / Theorbe
Ulrich Wedemeier studierte zunächst Klassische Gitarre und spezialisierte sich danach auf Laute und historische Gitarren. Seit über 35 Jahren spielt er mit Ensembles und Solisten der Alten Musik. Viele Aufnahmen und Auszeichnungen dokumentieren diese Arbeit. In den letzten Jahren widmet er sich zunehmend der Romantischen Gitarre. Er ist Mitglied des CONSORTIUM FOR GUITAR RESEARCH am Sidney Sussex College, Cambridge.

Anke Dennert
Cembalo / Orgel
Anke Dennert studierte zunächst Blockflöte und historische Blasinstrumente mit Nebenfach Cembalo an der Musikhochschule Hamburg. Als begeisterte Begleiterin und Kammermusikerin wurden die Tasteninstrumente ihr Hauptfach. Nach Studienzeiten mit Robert Kohnen in Brüssel und Andreas Staier in Köln machte sie in Hamburg Konzertexamen für Cembalo und Clavichord bei Gisela Gumz. Seither tritt sie als leidenschaftliche Continuo-Spielerin mit Ensembles und Orchestern in Europa sowie den USA auf. Rundfunkaufnahmen entstanden für NDR, Deutschlandfunk und BR. Als Dozentin für historische Tasteninstrumente und Generalbass lehrt Anke Dennert am Hamburger Konservatorium sowie bei Kursen Alter Musik.