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Liebe Riesaer Gemeindeglieder,


28. Mai 2021

im Advent 2016 durfte ich die Kanzel der Trinitatiskirche das erste Mal besteigen und meine Vorstellungspredigt halten. Das „Ave Maria“ des Engels war angesagt, die Kirche beeindruckte, Kantor Seltmann spielte die Orgel. Im Mai 2017 zogen meine Frau und ich dann nach Strehla. Wir hatten das nicht entschieden, fühlten uns dort wohl, aber waren auch immer im Spagat zwischen den Gemeinden, zu denen 2019 auch noch die Kirchgemeinde Staucha kam. Nie konnte ich ganz an einer Stelle sein und habe doch versucht, mit dem ganzen Herzen da zu sein, wenn ich da war. Dankbar erinnere ich mich an große Feste, Kindergartenjubiläum und Orgeleinweihung, Einführung neuer Mitarbeiter und gute Zeit mit Konfirmandinnen und Konfirmanden. Nicht nur einen Mitarbeiter wie auch Pfarrer galt es zu verabschieden und schließlich die schwierigen Monate unter Corona-Bedingungen zu bestehen. Vor allem gesundheitliche Gründe legten den Vorruhestand nah, der im August beginnt. Dankbar bin ich dafür, dass ich den Staffelstab an Pfarrer Scheiter und Pfarrerin Quenstedt (im Blick auf Strehla) übergeben kann – und dass wir für all unsere Wege Gottes Segen erbitten dürfen.
Häufig hört man bei Verabschiedungen den Satz: „Man sieht sich.“ – Das hoffen wir – in den nächsten Wochen meiner restlichen Dienstzeit und auch darüber hinaus.
Gott befohlen sagt
Ihr Pfarrer Johannes Grasemann